Integration · Onboarding · Go-live

Vom Vertrag zum verlässlichen Betrieb.

Ein gemeinsamer Lebenszyklus für Scope, Mandanten, Zugänge, VIN, OE, Scanner und Warenkorb – mit visuellen Integrationsabläufen, belastbarer Abnahme und kontrolliertem Go-live.

Ein Einstieg, ein Integrationsvertrag, sieben überprüfbare Gates.

00 · Gemeinsamer Lebenszyklus

Sieben Gates vom Scope bis zum Betrieb

Integration und Onboarding sind ein gemeinsamer Prozess. Jeder Übergang besitzt einen konkreten Nachweis und eine verantwortliche Freigabe.

Gate 0

Scope

Use Cases, Datenzweck, Zielsysteme, Rollen und Nicht-Ziele dokumentieren.

Gate 1

Mandant & Zugriff

Workspace, Master-/Client-Key, Rechte, Limits und Kosten eindeutig zuordnen.

Gate 2

Mapping

Objekte, IDs, Statuswerte, Quellen und Mapping-Versionen festlegen.

Gate 3

Integration

VIN, OE, Scanner oder Warenkorb mit sicheren Fehlerpfaden anbinden.

Gate 4

Prozessabnahme

Referenz-, Negativ- und 202-Fälle nachvollziehbar protokollieren.

Gate 5

Go-live

Produktiv-Key, Monitoring, Supportweg und Rückfallplan aktivieren.

Gate 6

Betrieb & Offboarding

Versionen, Rotation, Reviews, Migrationen und Abschaltung kontrollieren.

Gate-Regel: Kein Produktionszugang ohne eindeutigen Mandanten, getesteten Integrationsprozess, fachliche Abnahme und geklärte Betriebsverantwortung.
ERP

ERP-Anbieter

Provisioniert und orchestriert mehrere Kundenmandanten.

  • Workspace, Key, Limits und Sponsoring pro Mandant testen.
  • Objekt- und Statusmapping unabhängig von UI-Feldern versionieren.
  • Nachweis: Zwei Testmandanten können nicht vermischt werden.
DMS

Teilehändler & Verwerter

Bindet Artikelanlage, Demontage und Lager an.

  • Einen realen Musterartikel vom Foto bis zur internen Artikel-ID durchlaufen.
  • Spenderfahrzeug einmal erfassen und tapiId für weitere Teile verwenden.
  • Zustand, Lagerplatz und interne IDs bleiben im Händlersystem führend.
Market

Marktplätze

Onboardet Verkäufer und kontrolliert Veröffentlichungen.

  • Verkäufer, Kontingent, Angebot und Herkunft getrennt halten.
  • Freigabegrenzen für Treffer und Typ-Kandidaten testen.
  • Ungeprüfte oder widersprüchliche Daten bleiben unveröffentlicht.
Connect

Integratoren

Betreibt einen versionsfesten Connector.

  • 202, Location, Retry-After, Abbruch und Wiederaufnahme nachweisen.
  • Kunden trennen und Mapping-Versionen nachvollziehbar protokollieren.
  • Keys ohne Kundenausfall rotieren können.

01 · Start & Zugänge

Vom Vertrag zum ersten produktiven Aufruf

Ein Master-Key genügt für den direkten Start. Client-Keys werden nur benötigt, wenn Kunden, Mandanten, Anwendungen oder Nutzungsgrenzen getrennt werden sollen.

Onboarding als Aktivitätsdiagramm

Der Partner entscheidet über das Mandantenmodell; der Hub stellt die passenden Zugänge und API-Verträge bereit.

Aktivitätsdiagramm
VertragspartnerVertrag abschließenLeistungen, Verantwortliche und Abrechnung festlegen.
tapinoma hubMaster-Zugang bereitstellenMaster-Client und Master-Key werden übergeben.
VertragspartnerGetrennte Clients nötig?Nur bei mehreren Kunden, Mandanten, Apps oder eigenen Limits.
KundenbackendOptional Clients anlegenPOST /client/users und bei Bedarf weitere Keys.
KundenbackendProzesse anbindenVIN, OE, Scanner und Warenkorb unabhängig kombinieren.
GemeinsamReferenzfälle prüfenErfolg, Fehler und asynchrone Antworten abnehmen.
ProduktionGo-liveNutzung und Status sind über die Client-Endpunkte sichtbar.
iEinfacher Start: Ohne Untermandanten entfällt die Client-Verwaltung vollständig. Der Master-Key bleibt ausschließlich im Server-Backend.
AuthentifizierungEin Header

X-Api-Key für alle freigeschalteten Prozesse.

MandantenOptional getrennt

Eigene Keys, Limits, Pläne und Nutzung je Client.

AntwortenJSON und HTTP

Direkte Ergebnisse oder standardisierte 202-Jobs.

BetriebMessbar

Guthaben, Planverbrauch und Endpunktnutzung abrufbar.

02 · VIN-Prozesse

Drei Datenwege, ein konsistenter API-Vertrag

Der Datenweg wird beim Fahrzeugabgleich gewählt. Für dieselbe VIN übernimmt der Teileabruf diese Bindung automatisch; das Kundensystem muss keine zweite Auswahl synchronisieren.

1

Provider 1 · Geführter Browser-Abgleich

Für Fahrzeugkontext mit sichtbarer Bestätigung und anschließendem fahrzeugbezogenem Teileprozess.

1. Session serverseitig erstellen

POST /vin/redirect-sessions mit VIN, HTTPS-Return-URL und optionalem state.

2. Browser weiterleiten

Nur die erhaltene redirectUrl wird geöffnet; der API-Key bleibt im Backend.

3. Fahrzeug im Kundenfrontend abgleichen

Fahrzeug- und Ausstattungsinformationen werden angezeigt und bestätigt.

4. Callback empfangen

status, stabile tapiId und optional unveränderten state übernehmen.

5. Teile abrufen

GET /vin/{vin}/parts; bei 202 Status-URL nach Retry-After abfragen.

Ergebnis: bestmögliche fahrzeugbezogene Liste, maschinenlesbar als vehicle_specific_best_available.
2

Provider 2 · Direkter Typabgleich

Server-zu-Server ohne Browserunterbrechung; geeignet für schnelle technische Typzuordnung.

1. Fahrzeug direkt abfragen

GET /vin/{vin}/vehicle?provider=2.

2. Fahrzeugreferenz übernehmen

Antwort mit tapiId und verfügbaren technischen Fahrzeugmerkmalen.

3. Teile ohne Providerparameter abrufen

GET /vin/{vin}/parts verwendet automatisch Provider 2.

4. Varianten fachlich behandeln

Mehrere mögliche Bauteilvarianten können gleichzeitig zurückkommen.

Ergebnis: mögliche Teile auf Fahrzeugtypebene, gekennzeichnet als vehicle_type_candidates.
3

Provider 3 · Direkter Fahrzeugabgleich

Server-zu-Server für eine breite fahrzeugbezogene Teilenummernmenge.

1. Fahrzeug direkt abfragen

GET /vin/{vin}/vehicle?provider=3.

2. Fahrzeugreferenz übernehmen

tapiId und verfügbare Fahrzeugbezeichnung im Kundensystem zuordnen.

3. Teile ohne Providerparameter abrufen

Die bestehende Bindung wird automatisch wiederverwendet.

4. Ergebnischarakter anzeigen

Die konkrete Fahrzeugzuordnung der Teile ist nicht verifiziert.

Ergebnis: fahrzeugbezogene, unverifizierte Liste mit vehicle_specific_unverified.
Technischer Vereinfacher: Nach dem erfolgreichen Fahrzeugabgleich wird provider bei /vin/{vin}/parts weggelassen. Der Hub hält die Bindung konsistent und weist einen widersprüchlichen expliziten Wert ab.

03 · OE-Prozesse

Eine Nummer wird zum belastbaren Teilekontext

Der Basisabgleich bestätigt die OE-Nummer und liefert die Ersetzungskette. Weitere Anreicherungen werden nur aufgerufen, wenn der jeweilige Geschäftsprozess sie benötigt.

OE-Abgleich und optionale Anreicherung

Die Kernidentifikation bleibt von Preis-, Referenz- und Textprozessen getrennt.

Aktivitätsdiagramm
KundensystemOE-Nummer übernehmenAus Artikelstamm, Scan oder manueller Eingabe.
KundensystemBasisabgleich aufrufenGET /parts/oe/{oeNumber}.
tapinoma hubTeil und Ersetzungen abgleichenNormalisierte Nummer, Bezeichnung und dokumentierte Ersetzungskette.
KundensystemAnreicherung nötig?Je Use Case Referenzen, Preisbewertung oder SEO wählen.
KundensystemOptionale Endpunkte aufrufen/parts/oe/{oeNumber}/aftermarket-references, /parts/oe/{oeNumber}/price-evaluation oder /parts/oe/{oeNumber}/seo.
KundensystemErgebnis verwendenFachliche Prüfung und Freigabe bleiben im führenden System.
iEffektiv: Ein bestätigter OE-Treffer kann unabhängig für Einkauf, Verkauf, Suche, Preisunterstützung und Content weiterverwendet werden.

04 · Scanprozesse

Aus Bildern werden direkt nutzbare Folgeprozesse

Der Scan ist kein isoliertes OCR-Ergebnis: Jeder Dokumenttyp führt gezielt in den passenden VIN-, OE- oder Dokumentprozess.

Fahrzeugfoto oder Fahrzeugschein → VIN

VIN direkt aus einem Foto oder zusammen mit technischen Feldern aus einem Fahrzeugschein-Bild/PDF erfassen.

Datei bereitstellen · berechtigte HTTPS-URL
POST /scanner/vin/extract oder POST /scanner/registration-document
VIN plausibilisieren · 17 Zeichen und Lesefehler
VIN-Fahrzeugabgleich starten · Provider 1, 2 oder 3

Teileetikett → OE

Je gewünschter Tiefe Text, Teilenummern oder alle erkennbaren Merkmale extrahieren.

Etikett fotografieren · scharf und vollständig
/scanner/label/basic, /scanner/label/extract-partnumbers oder /scanner/label/extract-all
Nummern als Kandidaten übernehmen
Über den OE-Prozess bestätigen

Dokument → strukturierte Felder

Allgemeine Dokumente nach einer definierten Feldbeschreibung automatisiert strukturieren.

Dokument bereitstellen
POST /scanner/document/extract
Strukturierte Antwort prüfen
In den eigenen Workflow übergeben
Ein Integrationsmuster: Bild-URL plus Qualitätsstufe senden, JSON-Ergebnis übernehmen, danach den fachlichen Folgeprozess aufrufen. Dadurch bleiben Upload, Analyse und Geschäftsvorgang sauber getrennt.

05 · Warenkorbprozesse

Bis zu 30 OE-Positionen in einem Vorgang prüfen

Der Warenkorb behält Reihenfolge und Duplikate bei. Das Kundensystem erhält je Position eine klare Übereinstimmung und zusätzlich die Information, ob die zugrunde liegende Teileliste vollständig war.

VIN-Warenkorbprüfung

mode=type prüft auf Fahrzeugtypebene; mode=vehicle verwendet den konkreten Fahrzeugkontext.

Aktivitätsdiagramm
KundensystemWarenkorb vorbereitenVIN, Modus, Land und 1–30 OE-Positionen.
KundensystemPrüfung startenPOST /vin/cart-check.
tapinoma hubDirekt abschließbar?200 liefert Ergebnis; 202 liefert Job-ID und Status-URL.
KundenbackendNur bei 202 wartenRetry-After beachten und GET /vin/cart-check/jobs/{jobId} abrufen.
tapinoma hubPositionen zuordnenFormatvarianten und dokumentierte Ersetzungen werden berücksichtigt.
KundensystemWarenkorb anzeigenfits je Position und complete für die Aussagekraft auswerten.
!Entscheidungsregel: fits=false bei complete=false ist kein abschließender Ausschluss. Das Kundensystem kann die Position sichtbar zur Prüfung markieren, statt sie fälschlich abzulehnen.

06 · Integrationsumfang

Das Kundensystem bleibt schlank

Der Partner baut nur die Übergabepunkte, die sein Use Case tatsächlich benötigt. Providerabläufe, Normalisierung und Ergebnischarakter werden über konsistente API-Verträge abstrahiert.

Das implementiert der Vertragspartner

Ein kleiner, klar begrenzter technischer Umfang.

  • Serverseitigen HTTP-Client mit X-Api-Key
  • Mapping der benötigten JSON-Antworten
  • Optional eine HTTPS-Callback-Route für Provider 1
  • Optional einen begrenzten Worker für 202-Jobs
  • Fachliche Anzeige und Freigabe im eigenen System

Das übernimmt tapinoma hub

Die wiederkehrende technische Orchestrierung hinter einem Vertrag.

  • Einheitliche Authentifizierung und Client-Trennung
  • Providerbindung zwischen VIN-Fahrzeug und VIN-Teilen
  • Redirect-Sessions und sichere Rückgabe der tapiId
  • OE-Normalisierung, Ersetzungsketten und optionale Anreicherungen
  • Standardisierte Jobs, Status-URLs und Ergebniskennzeichnungen

07 · Abnahme, Go-live & Betrieb

Mit Belegen produktionsreif

Die Integration ist erst fertig, wenn Mandantentrennung, Referenzprozesse, Wartezustände, Fehlerbehandlung und Betriebswege gemeinsam abgenommen sind.

01

Identität & Mandant

Falsche, gesperrte und fremde Keys werden abgewiesen; Nutzung bleibt dem richtigen Mandanten zugeordnet.

02

Referenzprozess

Ein gewählter VIN-, OE-, Scan- oder Warenkorbvorgang läuft vom Eingang bis zum fachlichen Ergebnis.

03

Asynchron & Fehler

202, Retry-After, 429, 5xx, Timeout und Wiederaufnahme erzeugen korrekte Zustände.

04

Mapping & Veröffentlichung

Mapping-Version, Ergebnischarakter und Freigaberegel verhindern ungeprüfte automatische Ausgaben.

05

Nutzung & Kosten

Plan, Kontingent, Sponsoring und Nutzung sind mit dem vorgesehenen Workspace geprüft.

Erste Produktionsläufe

Mit einem bekannten Mandanten starten, Antwort, Mapping, Speicherung und Ausgabe gemeinsam prüfen und Volumen erst danach stufenweise erhöhen.

Supportfähige Meldung

Zeitpunkt, Endpunkt, HTTP-Status, Korrelation-ID, Auswirkung und erwartetes Ergebnis übergeben – niemals API-Key oder unnötige Dokumentdaten.

Regelmäßiger Review

Mandanten, Keys, Rechte, Limits, Nutzung, Fehlerquoten und manuelle Prüfungen kontrollieren.

Änderung & Migration

API- oder Mapping-Version in der Sandbox prüfen, Referenzfälle wiederholen und kontrolliert umschalten.

Offboarding

Keys sperren, Jobs beenden, Sponsoring widerrufen, Daten fristgerecht behandeln und Abschluss protokollieren.

Mit einem Referenzprozess beginnen.

Wähle VIN, OE, Scanner oder Warenkorb als ersten Use Case und führe ihn durch alle sieben Gates bis zum kontrollierten Betrieb.